Stadtnachricht

Tag für Ehrenamtliche 2017 in der Heimatstadt

Motto: „Rottweil NEU entdecken“ / Dankeschön der Stadt für Engagierte / über 100 Teilnehmer

Tag des Ehrenamts 2017
Der Tag für Ehrenamtliche 2017 stand unter dem Motto „Rottweil NEU entdecken“. Die Bilder zeigen Impressionen des Programms im Kapuziner und der Stadtführungen. Auf dem Bild ist die Stadtführung von Lutz Kühn  (vorne rechts) abgebildet, die in Leichter Sprache abgehalten wurde.

„Die sehr gute Resonanz zeigte wieder einmal, dass die Anerkennungskultur in Rottweil gelebt und geschätzt wird“, blickt Gudrun Müller, Leiterin der Geschäftsstelle Bürgerschaftliches Engagement, zurück. Gemeinsam mit ihrem Team und Mitarbeitern sozialer Einrichtungen aus Rottweil hatte sie ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Nach einer Einführung von Peter Müller begrüßte Oberbürgermeister Ralf Broß die über 100 Gäste im Sonnensaal des Kapuziners. „Wir können in Rottweil froh und stolz sein, unzählbar viele ehrenamtlich Engagierte zu haben, die sehr gut organisiert und in vielerlei Einrichtungen eingebunden sind. Sie alle tragen zu einem großen Mehrwert und zur Lebensqualität unserer Mitmenschen bei“, so der OB. Ganz besonders hob Broß das Engagement und den hohen Einsatz des Freundeskreises Asyl hervor, „ohne ihn und seine Unterstützung wäre es nicht gelungen, so viele Menschen in so kurzer Zeit aufzunehmen.“

Wie engagiert die Menschen in der Stadt seien, habe man auch an den Bürgerbeteiligungsprozessen der letzten Jahre gespürt. „Diese Prozesse waren durch den Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger lebendiger, transparenter und bürgernah“, so Broß. „Stadtverwaltung und Gemeinderat unterstützen das ehrenamtliche Engagement und schätzen Ihre Arbeit sehr“, hob der Oberbürgermeister hervor.

Broß bedankte sich bei dem ganzen Organisationsteam insbesondere auch bei der Bruderhausdiakonie St. Franziskus Heiligenbronn, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sowie bei der Kreissparkasse Rottweil, die diesen Tag finanziell mit unterstützt hatte.

Nach einem Begrüßungskaffee konnten die Gäste an verschiedenen Führungen und Vorträgen teilnehmen.

Peter Hugger versetzte unter dem Motto „Pulverrauch und Gottvertrauen“ die Teilnehmer 300 Jahre zurück in das Mittelalter. Mit viel Wissen über sogenannte Schlitzohren, das 10-Uhr-Glöckle und nicht zuletzt die Geschichte über die Augenwende der Mutter Gottes, kam diese Gruppe am Mittag zurück.

Eine andere Gruppe durfte mit Günter König den Kappellenturm über 208 Stufen besteigen. Hier faszinierten neben der besonderen Baukunst die einmalige Sicht über die Dachlandschaften der Stadt und der wunderbare Rundblick.

Geschichten zu alten Wirtshäusern erzählte Uwe Deiber. Diese waren früher hauptsächlich die Begegnungsorte der Zünfte.

Guntram Vater führte seine Gruppe bei einem Spaziergang durch den Stadtgraben und faszinierte die Menschen mit alten und neuen Ansichten, wie der Blick auf die Stadt und Stadtmauer.

Dr. Winfried Hecht informierte seine Teilnehmer über die Vielfalt in Zünften und der Gesellschaft. Er zeigte das Wechselspiel von Glauben und Wirtschaftsleben auf und betonte, dass es auch in früheren Jahren schon viele engagierte Bürger gab.

Lutz Kühn hat mit seiner ersten Stadtführung mit kleinen „Geschichten am Rande“ in Leichter Sprache seine Gäste unterhalten. Die Leichte Sprache soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine geringe Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen, das Verstehen von Texten erleichtern. Sie dient damit auch der Barrierefreiheit. Gerne würde er diese Stadtführung nun auch weiterhin anbieten. 

Maja Becht faszinierte ihre Teilnehmerinnen mit ihrer lebendigen Art und erzählte Episoden aus der Fasnet, früheren Geschäften und Geschichten der Marie Stengle und anderen Rotteiler Originalen.

Berthold Hildebrand informierte über Geschichten und den aktuellen Stand der Renovierung des Heilig Kreuz Münsters. Sein Vortrag war reichhaltig mit seinen Bildern über die interessante Arbeit der Restauratoren umrahmt.

Nach dem Mittagessen wurden die Erfahrungen und Eindrücke lebendig mitgeteilt und ausgetauscht. Im Anschluss gestaltete das Zimmertheater Rottweil mit einem musikalischen Programm und Auszügen aus dem derzeitigen Stück „my fair lady“ den Nachmittag und nahm immer wieder auf das Engagement der Ehrenamtlichen Bezug.

Harmonischer Ausklang fand der Tag bei Kaffee und Kuchen und einem herzlichen Dank von Gudrun Müller an alle Gäste und insbesondere an die Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die diesen Tag organisiert haben: Sylvia Merz-Vogt, Ehrenamtsbüro der Stadt Rottweil, Peter Müller, Initiator des Tages für Ehrenamtliche, Sylvia Bültmann, Regina Haberstroh und Romy Neizert, St. Elisabeth Altenzentrum, Dieter Gaus, DRK-Kreisverband, Regina Wagner-Haurich, Vinzenz von Paul Hospital, Nadja King, Bruderhausdiakonie und Gabi Rall, Mitmach-Initiative-Rottweil.

 




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