Stadtnachricht

Dreiklang-Konzert Sonntag 28. Januar 2018

Erster kultureller Höhepunkt im neuen Jahr


Das Verdi Quartett gastiert am Sonntag, den 28. Januar, um 17.00 Uhr im Kapuziner in Rottweil im Rahmen der Reihe „Dreiklang“. Karten sind ab sofort erhältlich.
Bildrechte: Fotostudio Samer, © Kulturamt Füssen



Für die vier Musiker gibt es keine festgefahrenen Schablonen. Immer wieder ergeben sich durch neue Kombinationen atmosphärische Veränderungen, die auch die bekanntesten Stücke des Repertoires ungewöhnlichen Belichtungen aussetzen.
Das Verdi Quartett existiert seit 30 Jahren. Gegründet wurde es von Susanne Rabenschlag und Karin Wolf. Heute wird es komplettiert durch Matthias Ellinger und Zoltán Paulich.
Susanne Rabenschlag an der ersten Violine erhielt ihre professionelle Ausbildung bei Max Rostal an der Musikhochschule Köln und Dorothy DeLay an der Juillard School of Musik in New York. Für sie ist die Kammermusik die Ausdrucksform mit dem weitesten Horizont.
Matthias Ellinger ist seit 2008 der zweite Geiger des Verdi Quartetts. Er wurde in Dôle, Frankreich, geboren und wurde von Joshua Epstein an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater ausgebildet. Weitere künstlerische Impulse bekam er insbesondere durch Meisterkurse bei André Gertler und Gerhard Schulz. 
An der Viola zu hören ist Karin Wolf, eine begeisterte Solo- und Kammermusikerin und engagierte Professorin. Nach ihrer pädagogischen und solistischen Ausbildung an der Violine wechselte sie zur Bratsche und studierte diese Instrument bei Max Rostal in Bern und bei Bruno Giuranna in Berlin. Der dunkle und volle Ton faszinierte Karin Wolf von Anfang an so sehr, dass sie, eitdem sie für die Gründung des Quartetts zur bratsche wechselte, niemlas mehr Geige spielte.
Zoltán Paulich bildet seit 2006 am Cello das Fundament des Quartetts. Er wurde in Budapest geboren und besuchte dort eine spezielle Grundschule für Musik. Seine kammermusikalische Ausbildung erhielt er durch das Tátrai- und das Bartók-Quartett. Schließlich vertiefte er seine Kenntnisse bei Peter Buck und dem Melos Quartett an der Musikhochschule Stuttgart.
Programmauftakt ist Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett in d-Moll KV 421. Dieses einzige Mollquartett unter den zehn großen Streichquartetten aus der Feder Mozarts wurde Mitte Juni 1783 abgeschlossen, wenige Wochen nach Kyrie und Gloria der c-Moll-Messe, mit denen es den Hang zu barockem Pathos teilt.
Anschließend folgen „Zwei Stücke für Streichquartett - Elegie und Polka“ von Dmitri Schostakowitsch. Ersteres stammt aus Op. 29 „Lady Macbeth aus Mzensk“, aus Katerinas Arie. Die Polka aus op. 22a stammt aus dem Ballett „Das goldene Zeitalter“.
Mit dem Streichquartett in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“, komponiert von Franz Schubert, setzt das Verdi Quartett einen weiteren Akzent. Dieses Streichquartett wurde bereits 1824 komponiert. Die vier Sätze sind in Moll gehalten. Der zweite Satz ist eine Variationsreihe auf die Einleitung zu Schuberts Kunstlied „Der Tod und das Mädchen“ von 1817.

Weihnachtsgeschenk-Tipp:
Karten für dieses Konzert sowie für das folgende Dreiklang-Konzert mit dem Orion Streichtrio am 4. März 2018 sind ab sofort für 18 Euro (für Schüler und Studenten 9 Euro) in der Tourist-Information Rottweil, Telefon 0741/494-280, bei den üblichen Vorverkaufsstellen der Region und unter www.triok.de erhältlich.
Einzelkarten an der Abendkasse kosten 20 Euro (Schüler und Studenten 10 Euro).
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Platzkarten müssen jedoch reserviert werden. Informationen zum Programm gibt es im Kulturamt der Stadt Rottweil, Telefon 0741/494-219, oder unter www.dreiklang-konzerte.de.

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