Stadtnachricht

Landesgartenschau: Rottweil bewirbt sich

Delegation mit OB Ralf Broß an der Spitze in Stuttgart / Unterlagen eingereicht

Bewerbung Landesgartenschau Rottweil
Eine Delegation der Stadt Rottweil hat am Freitag die Landesgartenschau-Bewerbung im Stuttgarter Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eingereicht. Das Foto zeigt OB Ralf Broß mit Stephanie Siegel, Abteilung Stadtplanung im Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung (links) und Gudrun Müller, Leiterin Geschäftsstelle Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement und Lokale Agenda 21.
 
„Wir hoffen, Sie mit der vorliegenden Bewerbung für eine Landesgartenschau überzeugen zu können und freuen uns auf den Besuch der Jury im Frühjahr 2018. Sie werden sehen: Eine Landesgartenschau wäre bei den Menschen in Rottweil in guten Händen“, sagte Oberbürgermeister Ralf Broß zu Marc Calmbach, der die Rottweiler Bewerbungsunterlagen seitens des Ministeriums in Empfang nahm.
 
Das zugehörige Förderprogramm „Natur in Stadt und Land“ biete Rottweil zur richtigen Zeit die Chance, die Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln, unterstrich Broß. Der neue Testturm mit Aussichtsplattform, die geplante Justizvollzugsanstalt oder der Bau einer Fußgänger-Hängebrücke über das Neckartal setzen positive Impulse für Rottweils Stadtentwicklung. „Doch Rottweil hat nach wie vor beträchtliche städtebauliche Defizite, welche die Stadt allein nicht wird beseitigen können. Damit die Fortschritte der vergangenen Jahre dauerhaft positiv wirken können, wollen wir im Zuge der Landesgartenschau bestehende Missstände beseitigen“, so Broß.
 
Kern des Rottweiler Konzepts: Der stark beeinträchtigte Grüngürtel um die mittelalterliche Kernstadt soll mithilfe des Landesprogramms reaktiviert und das von Industrie- und Gleisanlagen zerschnittene Neckartal als Erholungsraum zurückgewonnen werden. Die Landesgartenschau Rottweil soll zudem Wege für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufzeigen. „Innovative Mobilitätslösungen haben wir bereits heute in die Konzeption einbezogen“, erklärte Broß und verwies auf die Idee, in Rottweil als kommunalem Mobilitätslabor Fortbewegungsmöglichkeiten der Zukunft zu erproben. „In Rottweil wird der erste seillose Aufzug entwickelt, der horizontal wie vertikal fahren kann und vielleicht auch eines Tages Menschen vom Bahnhof direkt in die Stadt transportieren könnte.“
 
Broß betonte, dass die Bewerbung von einer breiten Basis in der Bürgerschaft mitgetragen wird: „Der Gemeinderat steht einstimmig hinter der Bewerbung. Aktive Gruppen in der Bürgerschaft unterstützen die Bewerbung aus eigener Initiative heraus, beispielsweise das Bürgerforum Perspektiven Rottweil und die Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda 21.“ Sämtliche Großprojekte der vergangenen Jahre seien in Rottweil durch einen breiten und offenen Diskurs begleitet und letztendlich von der Bürgerschaft mitgetragen worden. „Rottweil ist eine Stadt, die sich auf den Ideenreichtum ihrer Bürger verlassen kann und auf die Kreativität ihrer Köpfe setzt. Gemeinsam mit den Bürgern wollen wir ein Ausstellungskonzept entwickeln, das für Nachhaltigkeit und Ökologie sensibilisiert.“

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