Stadtnachricht

OB Ralf Broß verpflichtet

Regierungspräsidentin würdigt kommunalpolitisches Wirken

Amtsverpflichtung OB Ralf Broß
Bürgermeister Dr. Christian Ruf, Friederike und Ralf Broß, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Stadtrat Günter Posselt bei der Amtsverpflichtung im Sitzungssaal des Rottweiler Gemeinderats. 

„Sie stehen in besonderer Weise für eine Politik, die hinhört, die Menschen ernst nimmt und den Austausch sucht“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrer Ansprache. Broß habe in seiner ersten Amtszeit einiges angestoßen und sich auch mit denen auseinandergesetzt, die in der Sache anderer Meinung waren. Insbesondere erwähnte Schäfer in diesem Zusammenhang den geplanten Neubau der Justizvollzugsanstalt Rottweil, den Testturm von thyssenkrupp und die Fußgängerhängebrücke zur historischen Innenstadt. Schäfer würdigte aber auch weitere wichtige Projekte, etwa die Sanierungsgebiete „Omsdorfer Hang“ und „Stadtmitte“, den Ausbau der Ganztagesbetreuung an den Schulen und Kindergärten sowie die Auszeichnung Rottweils als Energie- und Klimaschutzkommune. Dabei habe Rottweil alle Ziele auf der Basis solider Finanzen erreichen können. Auch gegenwärtig leiste Rottweil Vorbildliches sagte Schäfer und verwies auf den laufenden Agenda-2030-Prozess. „Projekte werden in einem partnerschaftlichen Prozess von Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft weiterentwickelt.“
 
Broß erinnerte in seiner Ansprache an sein Wahlkampfmotto „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Es komme darauf an, dass bei der Auseinandersetzung um Inhalte eine politische Kultur gelebt werde, die es jedem erlaubt, seine Interessen einzubringen. Im Rottweiler Gemeinderat stehe dabei das Wohl der Stadt und nicht die Umsetzung parteipolitischer Programme im Mittelpunkt. „Wir müssen auch in der anstehenden Amtsperiode viele Themen gemeinsam anpacken, wenn wir erfolgreich sein wollen. Bürgerschaft, Unternehmen und Organisationen erwarten das von uns.“ Dazu brauche es auch weiterhin motivierte und qualifizierte Mitarbeiter und insgesamt eine leistungsfähige Verwaltung. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren und sind ein zentraler Erfolgsfaktor“, betonte Broß. Eine der Hauptaufgaben der kommenden Amtsperiode sei es, die Stadtverwaltung zukunftsfähig aufzustellen, damit sie den bevorstehenden Herausforderungen gewachsen ist. Broß nannte in erster Linie „die Digitalisierung unserer Umwelt, den Wissenstransfer innerhalb der Verwaltung, die Beteiligung engagierter Bürger und neue Formen der Mobilität“.
 
„Wir haben mit Ihnen einen Kapitän, der als Impuls-, Takt- und Ideengeber fungiert und es dabei gleichzeitig versteht, seine Mannschaft zu fordern, zu fördern und zu motivieren“, sagte Bürgermeister Dr. Christian Ruf, der die Feier im Gemeinderat leitete. Dieser Kurs habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten im Zuge der Bewerbung um eine Landesgartenschau wieder einmal ganz deutlich gezeigt. „Sowohl die Verwaltung intern, als auch die Bürgerschaft ist meinem Gefühl nach noch einmal ein Stück zusammengerückt.“ Dr. Ruf dankte im Namen der Stadtverwaltung auch den anwesenden Familienmitgliedern, insbesondere Friederike Broß für den Rückhalt der Familie. Als kleines Geschenk für Broß und seine Frau hatte Ruf einen Restaurant-Gutschein dabei und wünschte Broß für die kommenden Amtsjahre „alles Gute und Gottes Segen“.

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