Stadtnachricht

Maria Maienkönigin



Oberschwäbischer Meister, Schutzmantelmadonna gekrönt, um 1430. Aus Dietingen-Gößlingen.

Der Marienmonat Mai bietet sich besonders an, die Gottesmutter in den Mittelpunkt einer Führung zu stellen. Überall werden Kirchen und Altäre zu Ehren Mariens geschmückt, bitten Gläubige um den Schutz der Muttergottes.
 
Das Bild der Schutzmantelmadonna taucht erstmals im 13. Jahrhundert in Zisterzienserklöstern auf. Bernhard von Clairvaux hatte seine Ordensbrüder dem besonderen Schutz der Gottesmutter empfohlen, der alle Kirchen dieses Ordens geweiht sind. Mit der immer populärer werdenden Marienverehrung wurden im Laufe des 14. Jahrhunderts auch weltliche Personen unter dem Mantel der Madonna dargestellt, viele Gläubige schlossen sich in Marien- oder Rosenkranzbruderschaften zusammen. Zu den anmutigsten Bildwerken in der Sammlung Dursch gehört die Schutzmantelmadonna aus Gößlingen Sie zählt zu jenen Darstellungen der Gottesmutter aus der Zeit um 1400, die wegen ihres lieblichen Erscheinungsbildes als „Schöne Madonnen“ bezeichnet werden.
 
Michel Erhards „Thronende Madonna“ mit einem lebhaften Jesuskind auf dem Arm, gehört zu den herausragenden Werken in der Sammlung Dursch. Dieses Andachtsbild  besticht durch Natürlichkeit und Mütterlichkeit, vermittelt dem gläubigen Betrachter Schutz und Hilfe.
 
In der Sammlung Dursch finden sich noch weitere Mariendarstellungen, die einst in Kirchen und Kapellen auf Altären ihren Platz hatten. Doris Wilbs wird bei ihrem Rundgang auf diese Darstellungen und die Marienverehrung eingehen.
    
INFO:
Treffpunkt ist das Foyer des Dominikanermuseums. Kosten: zwei Euro zuzüglich Eintritt. Kinder bis 18 Jahre kostenfrei.


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