Stadtnachricht

Erste Dialoggruppe zur Hängebrücke

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger machen mit

Impressionen Dialoggruppe
Rund 50 Bürgerinnen und  Bürger diskutierten in der Dialoggruppe über die geplante Hängebrücke für Fußgänger zwischen dem "Berner Feld" und der Innenstadt.

 
Eingeladen zur Dialoggruppe waren Vertreter aller relevanten gesellschaftlichen Gruppierungen und der Anwohnerschaft, des Gemeinderats sowie der Stadtverwaltung und weiterer Behörden wie etwa der Natur- und Denkmalschutz. Darüber hinaus waren 15 Plätze für zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger reserviert, um eine möglichst große Bandbreite von Personen mit vielfältigen Sichtweisen und Bedürfnissen in den Dialogprozess einzubeziehen. Für eine neutrale Moderation sorgte das Fachbüro „translake“ aus Konstanz, das bereits viele Beteiligungsprozesse begleitet hat.
 
Zu Beginn dankte Oberbürgermeister Ralf Broß allen Anwesenden für ihre Teilnahme und wünschte gute Gespräche und einen konstruktiven Verlauf der Dialoggruppe. Die Moderatoren Martin Himmel und Stephanie Bee erläuterten dann die Spielregeln des Dialogprozesses, der einen fairen und respektvollen Umgang zwischen allen Beteiligten auf Augenhöhe verlangt. Bauherr Günther Eberhard präsentierte im Anschluss nochmals sein Vorhaben, um alle Teilnehmer auf den gleichen Informationsstand zu bringen.
 
Im nächsten Schritt sammelte „translake“ auf Zuruf alle Stichworte, die den Teilnehmern zu Fragen, Bedenken, Problemen und Lösungsvorschlägen rund um das Projekt „Hängebrücke“ einfielen. Daraufhin stand dann die Arbeit in Kleingruppen zu den verschiedensten Themenkomplexen an. Dabei ermutigte „translake“ die Teilnehmer auch zum Perspektivwechsel, um eine möglichst differenzierte Betrachtungsweise zu fördern. Im Rahmen der Gruppenarbeit gab es so auch neue, ungewöhnliche Ideen wie etwa den Vorschlag, den Handlauf der Brücke mit Blindenschrift zu versehen, um so  die Brücke auch für Menschen mit Sehbehinderungen zum Erlebnis zu machen.
 
Alle Anregungen, Bedenke und Fragen zum Projekt werden nun über die Ferien für die zweite Dialoggrunde im September aufbereitet. Ziel von „translake“ ist es, mit den Teilnehmern Empfehlungen für den Gemeinderat herauszuarbeiten, die in einer dritten Runde verabschiedet werden können. Die Empfehlungen sollen dann in den Planungsprozess einfließen und eine Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat darstellen.
 
Die nächsten Termine der Dialoggruppe: Montag, 19. September und Montag, 10. Oktober. Der Gemeinderat berät voraussichtlich am 26. Oktober über die Empfehlungen der Dialoggruppe.

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