Stadtnachricht

Zweite Runde der Dialoggruppe zur Hängebrücke

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger machen mit

Impressionen Dialoggruppe - 2. Runde
Rund 50 Bürgerinnen und  Bürger sammelten Anregungen und Kritikpunkte zum Thema "Hängebrücke" in Rottweil. In mehreren Kurzvorträgen wurden die Teilnehmer eingangs über den aktuellen Sachstand informiert.

 
Zu Beginn begrüßten Moderator Wolfgang Himmel und Oberbürgermeister Ralf Broß die Teilnehmer, ehe Anwesenden im Kurzvorträgen über den aktuellen Sachstand informiert wurden. Fachbereichsleiter Lothar Huber erklärte den Ablauf eines möglichen Bebauungsplanverfahrens, das der Bauherr nach der ersten Runde der Dialoggruppe ins Spiel gebracht hatte. Ines Groschupp vom städtischen Tourismusmarketing stellte eine Prognose zur touristischen Entwicklung der Stadt vor. Seitens der neu gegründeten Bürgerinitiative "Rottweil OHNE Hängebrücke" erklärte Dr. Winfried Hecht die Beweggründe , ein Bürgerbegehren zu initiieren. Henry Rauner sprach für die Vorstandschaft des Bürgerforums Perspektiven Rottweil, die Rundgänge im Neckartal organisiert hat und der Brücke positiv gegenübersteht. Bereits im Vorfeld hatten die Teilnehmer einen Katalog der wichtigsten Fragen und Antworten aus der ersten Dialoggrunde erhalten, den Sie hier herunterladen können.

Im Anschluss waren die Teilnehmer aufgefordert, an verschiedenen Themenstationen Chancen und Risiken zu diskutieren und Vorschläge zu machen. Zur Sprache kamen unter anderem der Verlauf der Trasse der Fußgänger-Hängebrücke und Zugänge zur Brücke, die Gestaltung und Architektur, Sicherheit und Landschaftsbild, das Betreiberkonzept und ein möglicher städtebaulicher Vertrag sowie Auswirkungen auf den städtischen Haushalt, Tourismus, Verkehr (Parken), wirtschaftliche und kulturelle Auswirkungen und nicht zuletzt auch das   Genehmigungsverfahren, das weitere Vorgehen der Bürgerbeteiligung und die Frage nach einem Bürgerbegehren beziehungsweise Bürgerentscheid. 

Moderator Wolfgang Himmel zog am Ende ein positives Fazit der Veranstaltung: Die Teilnehmer hätten sich konstruktiv und im Umgang fair in die zweite Runde des Bürgerdialogs eingebracht. Die große Mehrzahl der Teilnehmer habe die Möglichkeit genutzt, und sich zu Wort gemeldet.

Das Moderationsbüro wird nun alle Anregungen, Bedenke und Vorschläge zusammentragen und einen Vorschlag für die Empfehlung an den Gemeinderat erstellen. Dieser Vorschlag wird in der dritten Runde der Dialoggruppe erneut zur Diskussion gestellt. 
 
Der Dialoggruppe gehören an: Vertreter aller relevanten gesellschaftlichen Gruppierungen und der Anwohnerschaft, des Gemeinderats sowie der Stadtverwaltung und weiterer Behörden wie etwa der Natur- und Denkmalschutz. Außerdem sind 15 Plätze für zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger reserviert, um eine möglichst große Bandbreite von Personen mit vielfältigen Sichtweisen und Bedürfnissen in den Dialogprozess einzubeziehen. Für eine neutrale Moderation sorgt das Fachbüro „translake“ aus Konstanz, das bereits viele Beteiligungsprozesse begleitet hat.

Die letzte Runde der Dialoggruppe findet am Montag, 10. Oktober statt. Der Gemeinderat berät voraussichtlich am 19. Oktober über die Empfehlungen der Dialoggruppe.

  • Stadt Rottweil
  • Die älteste Stadt Baden-Württembergs
  • Stadt Rottweil
  • Postfach 1753
  • 78617 Rottweil
  • Telefon: 0741 494-0
  • Fax: 0741 494-355
  • E-Mail: stadt@rottweil.de