Die heutige Struktur Neukirchs

Neukirch hat heute 660 Einwohner (Stand: 31.12.2015). Die Gemarkung umfasst 582 Hektar; ein großer Teil dieser Fläche wird noch landwirtschaftlich genutzt. Es gibt nur noch landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist an auswärtige landwirtschaftliche Betriebe der näheren Umgebung verpachtet. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg legte Franz Roming mit einer Fahrradmechanikerwerkstätte den Grundstein für den Aufbau einer heimischen Industrie. Heute sind bei den verschiedenen Unternehmungen in den Branchen Handel, Handwerk, Gewerbe, Fuhrbetriebe, Industrie etwa 300 Personen beschäftigt. Auch eine Pension mit Zimmervermietung ist im Ort. Für die Grundversorgung gibt es noch eine Bäckerei und eine Zweigstelle der Kreissparkasse Rottweil vor Ort.  
Durch Neukirch führt  die Bundesstraße 27, die den Ort in zwei Hälften teilt. Gleichzeitig stellt diese Straße aber eine schnelle Verkehrsanbindung an die Mittelzentren Villingen-Schwenningen und Tübingen-Reutlingen dar. 
Im öffentlichen Personennahverkehr bestehen Schul- und Rufbusverbindungen zur Kernstadt. Weiterhin gibt es noch eingeschränkte Möglichkeiten auf der SBG-Linie  Balingen-Rottweil-Schömberg sowohl die Kernstadt auch das naheliegende Schömberg zu erreichen. Die im Jahre 1965 erbaute Schule wird heute als Grundschule von den Schülern aus den Stadtteilen Neukirch, Vaihingerhof und Zepfenhan besucht. Weiterhin betreibt die Gustav-Werner-Schule eine Inklusionsklasse in diesem Gebäude.
 
Zwischen der Zepfenhaner Straße und der B 27 wurde Anfang der achtziger Jahre der Grundstock für das Gewerbegebiet Eferen gelegt, welches zwischenzeitlich bereits zwei Mal erweitert worden ist. Mehrere Betriebsgebäude wurden in den vergangenen Jahren erbaut oder wesentlich erweitert und modernisiert.
Durch die große Verwaltungsreform am Anfang der 70er Jahre hat Neukirch, wie so viele andere Ortschaften im Land Baden-Württemberg, seine Selbständigkeit verloren. Mit dem Eingliederungsvertrag vom 01. Januar 1973 wurde die Gemeinde in die "Große Kreisstadt Rottweil" eingegliedert. Am 05. Dezember 1978 ist Paul Grimm nach 32-jähriger Tätigkeit als Bürgermeister und zuletzt als Ortsvorsteher an der Spitze der Gemeinde altershalber in den Ruhestand getreten. Der Gemeinderat der Stadt Rottweil wählte auf Vorschlag des Ortschaftsrates nach den jeweiligen Kommunalwahlen Josef Ziegler zum ehrenamtlichen Ortsvorsteher. Dieses Ehrenamt übte Josef Ziegler mehr als 25 Jahre lang aus. Im Jahre 2004 wurde dann Walter Keller zum neuen Ortsvorsteher gewählt.

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