Stadtnachricht

Führung: Rottweils „Ewiger Bund“ mit der Schweiz

Stadtmuseum beleuchtet jahrhundertealte Beziehungen zur Eidgenossenschaft

Ewiger Bund mit der Eidgenossenschaft
Urkunde des „Ewigen Bundes“ der Reichsstadt Rottweil mit der Schweiz von 1519 (Original im Stadtarchiv).


Am 18. Juni 1463 wurde die Rottweil von den eidgenössischen Orten Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus auf 15 Jahre als zugewandter Ort anerkannt. Die acht eidgenössischen Orte verpflichteten sich in diesem Vertrag, der Stadt in allen Fällen bewaffneten Beistand zu leisten, Rottweil erklärte seinerseits die Bereitschaft, den Schweizern auf eigene Kosten im Kriegsfall „Zuzug“ zu leisten und ihnen die Stadt stets offen zu halten. In der Folge nahmen die Rottweiler an wichtigen Kriegszügen der Schweizer teil, unter anderem kämpften etwa 50 Mann bei der Schlacht bei Murten gegen Herzog Karl den Kühnen von Burgund. Der Bund wurde verlängert und auch in den schwierigen Zeiten unter Kaiser Maximilian während des „Schweizerkrieges“ beibehalten. 1519 wurde aus dem befristeten Bündnis der „Ewige Bund“, die ausgestellte Urkunde mit den Siegeln der beteiligten Bundesgenossen war lange Zeit ein wichtiges Exponat im Stadtmuseum. Die Originalurkunde befindet sich mittlerweile aus Konservierungsgründen im Stadtarchiv. Wolfgang Müller erläutert in seiner Führung die Bedeutung des Ewigen Bundes und die Geschichte des Bündnisses bis zum Ende der Reichsstadtzeit 1802.
 
Treffpunkt zur Führung am Sonntag, 5. August 2018 ist die Altertumshalle im Stadtmuseum. Kosten: zwei Euro zuzüglich Eintritt.


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