Stadtnachricht

Rottweil sitzt

Studierende entwerfen öffentliche Möbel für Rottweil

Gruppenbild mit den Erstplatzierten
Jürgen Knubben (Forum Kunst) und OB Ralf Broß mit den Gestaltern des Siegerentwurfs und Prof. Dr. Uwe Fischer von der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Seit Frühsommer 2017 sitzen Bürger und Gäste der Stadt auf den Palettensofas der Junior-Firma „Couch Factory“ des Leibniz-Gymnasiums. Die Aktion fand in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing als Projekt „volksBANK zum Jahr der Türme“ statt. Im Rahmen der Bewerbungskampagne zur Landesgartenschau im Jahr 2018 kamen die Palettensofas erneut zum Einsatz – diesmal allesamt grün lackiert.
 
Um eine dauerhafte Lösung für zusätzliche Sitzgelegenheiten in Rottweil zu finden, hat die Stadt Rottweil gemeinsam mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste aus Stuttgart einen Hochschulwettbewerb für die Innenstadtmöblierung durchgeführt. Sechs Wochen lang haben sich die Studierenden intensiv mit der Aufgabe auseinandergesetzt, für Rottweil neue Sitzgelegenheiten zu entwerfen.
 
Die Wettbewerbsergebnisse wurden am 13. November 2018 in Stuttgart an der Staatsakademie in einer ersten Runde präsentiert und durch eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Gemeinderats und der Bürgerschaft, bewertet.
 
Die Jury vergab folgende Plätze: "Situationen" (1), "Café" (2) und "Grüne Bank" (3). Die Entwürfe finden Sie unten in der Galerie.

„Unser herzlicher Dank gilt Prof. Fischer, seinen Studierenden und Jürgen Knubben von Forum Kunst für die Unterstützung“, sagte Oberbürgermeister Ralf Broß bei der Preisverleihung am 4. Dezember im Alten Rathaus. Knubben unterstützte die Aktion als Jury-Vorsitzender und hatte auch den Kontakt zur Staatsakademie hergestellt.

 
Folgende Kriterien wurden zur Beurteilung herangezogen:
  • Ästhetische Qualität (Verhältnis von Form und Funktion)
  • Optische Einbindung in die historische Stadt, um die Attraktivität und Verweildauer der Besucher zu erhöhen
  • Modulares System, um auf konkrete Aufstellsituationen reagieren zu können, Einzel-, Doppel- und Gruppenaufstellungen
  • Flexible Einsetzbarkeit entsprechend den topografischen Gegebenheiten
  • Haltbarkeit, Wetterbeständigkeit, um ganzjährigen Einsatz gewährleisten zu können
  • Wirtschaftlichkeit (Reinigungs-, Pflege- und Unterhaltungsaufwand)
  • Sicherheit im öffentlichen Raum, Verletzungsgefahr
  • Bequemlichkeit
  • Kosten
Die Entwürfe können bis Weihnachten im Alten Rathaus besichtigt werden.

Ausblick: In den kommenden Monaten wird die Stadt Rottweil ein Konzept entwickeln, um die Rahmenbedingungen für die Umsetzung im Detail zu klären. Eine Entscheidung über die Umsetzung wird dann der Rottweiler Gemeinderat im ersten Halbjahr 2019 treffen.




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