Stadtnachricht

Im Neuen Rathaus wird ab sofort Strom und Wärme produziert


BHKW Neues Rathaus
Unser Bild zeigt vor dem neuen Blockheizkraftwerk von links: Holger Hüneke, technischer Leiter der ENRW, Bürgermeister Christian Ruf, Stefan Mäder vom städtischen Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung, ENRW-Mitarbeiter Willibald Fehrenbacher sowie ENRW-Geschäftsführer Christoph Ranzinger.

 
Wenn es sein muss, nicht größer als die Waschmaschine und dennoch ein kleines Wunderwerk: Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Die Stromerzeugung funktioniert wie beim Fahrraddynamo. Statt Muskelkraft treibt ein mit Erdgas betriebener Motor den Generator an. Darüber hinaus lässt sich die im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors enthaltene Wärme für Heizzwecke nutzen. Diese höchst effektive Nutzung des Brennstoffs nennt man „Kraft-Wärme-Kopplung“. Sie spart Ressourcen und schont das Klima.
 
„Die Fachleute der ENRW haben uns überzeugt, dass wir mit dieser Technik unser Gebäude ganz im Sinne der Energiewende einerseits wirtschaftlich und andererseits umweltfreundlich beheizen“, so Bürgermeister Christian Ruf. ENRW-Geschäftsführer Christoph Ranzinger betonte, dass die ENRW über eine jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Blockheizkraftwerken verfüge: „Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie setzen wir aktuell vermehrt solche energieeffizienten Erzeugungskonzepte im Versorgungsgebiet der ENRW erfolgreich um.“
 
Das neue BHKW verfügt über eine elektrische Leistung von 20 Kilowatt und einer Wärmeleistung von 44 Kilowatt. Der erzeugte Strom im Neuen Rathaus wird ins öffentliche Stromnetz der ENRW eingespeist, die Wärme sorgt für warme Amtsstuben. Bei extremer Kälte steht ein ebenfalls mit Erdgas betriebener Heizkessel mit 280 Kilowatt Wärmeleistung bereit, um das BHKW zu unterstützen.