Stadtnachricht

Neun Stadträte verabschiedet

Ehrung für Gabriele Ulbrich

Abschied aus dem Gemeinderat
OB Ralf Broß (rechts) hat neuen Stadträte verabschiedet, die in der nächsten Wahlperiode nicht mehr dabei sind (von links): Hermann Klein (FDP), Wolfgang Dreher (FWV), Ewald Grimm (CDU), Jens Jäger (SPD), Hubert Ernst (CDU), Gabriele Ulbrich (CDU), Herbert Sauter (CDU), Dr. Martin Hielscher (FWV) und Jochen Baumann (GRÜNE).

Oberbürgermeister Ralf Broß umriss die großen Themen der vergangenen fünf Jahre wie beispielsweise JVA-Nebau, Testturm oder Fußgängerhängebrücke, Planung und Bau des Feuerwehrhauses oder die Sanierung von Schulgebäuden. „Die neun Gemeinderäte, die heute ausscheiden, haben gemeinsam in den vergangenen fünf Jahren – und einige davon noch sehr viel länger – unzählige Entscheidungen getroffen, Weichen gestellt und Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Stadt eröffnet.“
 
Für alle Stadträte gab es zur Erinnerung ein Fotobuch als kleines Dankeschön für ihr Engagement. Broß: „Ich danke den ausscheidenden Gemeinderäten persönlich und auch im Namen der Bürgerschaft, Herrn Bürgermeister Dr. Ruf und meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Ihren Einsatz und Ihre Unterstützung.“
 
Ehrung Gabriele Ulbrich Gabriele Ulbrich (CDU)
scheidet nach 20 Jahren Zugehörigkeit aus dem Gemeinderat aus und wurde für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Ulbrich ist stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands der Frauen-Union, seit 1997 im CDU-Kreisvorstand als Beisitzerin tätig und Mitglied in der Seniorenunion. Außerdem engagiert sie sich in diversen Vereinen wie der Kunststiftung Hauser, der Bürgerinitiative Kapuziner, dem Zimmertheater, dem Turnverein, dem Gartenverein oder der Kanaria Rottweil 1910. „Besonders aber am Herzen liegen Ihnen aber unsere Städtepartnerschaften, Sie sind engagiert im Freundeskreis Hyères, bei den Rottweiler Freunden von Brugg und ganz besonders für unsere Partnerstadt Imst“, sagte Broß bei der Verabschiedung.

Jochen Baumann (GRÜNE)
gehörte dem Gemeinderat seit 2014 an und trat nicht mehr erneut zur Wahl an. „Sie haben sich hier im Gremium als mitdenkender, kritischer, aber auch nach Kompromissen und Lösungen suchender Mitstreiter gezeigt“, sagte Broß. Baumanns Schwerpunkte waren die Ortschaften, die Vereine und die Natur. „Ganz intensiv und mit Erfolg haben Sie sich für die Reaktivierung des Kindergartens in Zepfenhan eingesetzt.“
 
Wolfgang Dreher (Freie Wähler)

war als Nachrücker für Dieter Albrecht im Dezember 2015 in den Gemeinderat eingezogen. Er ist erster Nachrücker auf der Liste der Fraktion der Freien Wähler. „Die Göllsdorfer haben Sie mit überzeugender Stimmenzahl wieder in den Ortschaftsrat gewählt und Sie können auf beinahe 13 Jahre Tätigkeit als ehrenamtlicher Ortsvorsteher zurückblicken“, sagte Broß und fügte hinzu. „Selbstverständlich galt Ihr Einsatz im Gemeinderat nicht nur Ihrer Ortschaft, als Vermessungstechniker lagen Ihnen besonders auch Themen am Herzen, die mit Bauen und Verkehr zu tun haben.“
 
Hubert Ernst  (CDU)

ist Jahr 2001 als Nachrücker für Helmut Spreter in den Gemeinderat eingezogen. Er war nicht mehr zur Wahl angetreten. „Sie haben nicht nur die Altstädter Interessen vertreten, Sie waren ein Kenner der Kommunalpolitik und haben die vielen Themen mit gesundem Menschenverstand, mit viel Erfahrung und sehr sachorientiert eingeschätzt“, sagte Broß. „Ich freue mich, dass Sie sich weiterhin in diversen Rottweiler Vereinen engagieren werden und Ihr Wissen und Ihre Erfahrung dort einbringen können.“
 
Ewald Grimm (CDU)
ist Ende 2015 als Nachrücker für Sibylle Schumacher in das Gremium eingezogen. Er ist zweiter Nachrücker auf der Liste der CDU. „Kommunalpolitisch engagiert sind Sie aber schon sehr viel länger. Sie waren ab 1994 zehn Jahre lang Mitglied des Ortschaftsrats Feckenhausen“, führte Broß aus. Ganz besonders habe sich Grimm für die Interessen der Landwirtschaft eingesetzt und habe stets ein offenes Ohr für Themen aus den Ortschaften und den Vereinen gehabt. „Sie waren auch dazu bereit, weniger populäre Entscheidungen mitzugetragen.“
 
Dr. Martin Hielscher (Freie Wähler)

hat dem Gemeinderat eine Amtsperiode angehört. Er hat nicht mehr kandidiert, um wieder mehr Zeit für Familie und Beruf zu haben. Nach dem Ausscheiden von Stadtrat Walter Stegmann übernahm er im Dezember 2015 den Fraktionsvorsitz. Dr. Hielscher habe seine Meinung stets deutlich vertreten und kritische Fragen gestellt, so Broß. „Die Entwicklung rund um den Testturm, die touristische Entwicklung, die Entwicklung der Infrastruktur in der Stadt, auch im Hinblick auf die Landesgartenschau waren Ihnen eine Herzensangelegenheit.“
 
Jens Jäger (SPD)
hat dem Rat seit 2004 angehört. „Ihre Schwerpunkte im Gemeinderat waren insbesondere die Themen der Barrierefreiheit und Inklusion“, sagte Broß. Jäger habe sich aber auch für viele andere Themen wie die Anliegen der Vereine interessiert und engagiert. „Zudem haben Sie sich als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt viele Jahre für die Belange der behinderten Menschen eingesetzt.“ Jäger, der nicht mehr für den Gemeinderat kandidierte, kann darüber hinaus auch auf fünf Jahre im Kreistag und zehn Jahre im Ortschaftsrat Göllsdorf zurückblicken. Broß: „Ich danke Ihnen, dass Sie sich so lange für unsere Stadt engagiert haben.“
 
Hermann Klein (FDP)
war im September 2013 für den damals ausscheidenden Stadtrat Dr. Gerhard Aden in den Rat nachgerückt. Seine Interessen und Schwerpunkte lagen bei der Entwicklung der historischen Innenstadt, dem Einzelhandel und Gastronomie, der Entwicklung des Tourismus, auch im Hinblick auf die Verbindung der Innenstadt mit dem Testturm und der Landesgartenschau. Broß: „Ihr Wissen und Kenntnisse werden unserer Stadt weiterhin zugutekommen, sei es in den Vereinen wie den Freunden des Kaiserlichen Hofgerichts Rottweil oder dem Geschichts- und Altertumsverein oder als Einzelhändler, der sich unermüdlich für das Leben in unserer Innenstadt einbringt.“
 
Herbert Sauter (CDU)
war mit einer kurzen Unterbrechung seit 1984 im Gemeinderat ein. Darüber hinaus ist er seit 1999 auch Ortsvorsteher in Hausen. „Bei der Kommunalwahl haben Sie den Einzug in das Gremium leider nicht geschafft, Sie stehen allerdings als erster Nachrücker auf der Liste der CDU“, so Broß. „Ich habe großen Respekt vor Ihrer ehrenamtlichen Leistung.“  Mit seiner sachlichen und ruhigen Art und umfassenden Kenntnissen der Stadt und der Kommunalpolitik habe Sauter nicht nur in Hausen viel erreicht, sondern auch im Gemeinderat maßgeblich zu vielen Entscheidungsfindungen beigetragen. Für die Zukunftsgestaltung mit Bürgerworkshops in Hausen wurde Sauter mit dem Ehrenamtspreis für bürgerschaftliche Leuchttürme aus den Händen von Staatsrätin Gisela Erler ausgezeichnet.

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