Stadtnachricht

Führung „500 Jahre Ewiger Bund“

Rundgang im Stadtmuseum Rottweil / bis 18 Jahren Eintritt frei

Die Figur eines Schweizer Vänner („Fähnrich“) auf dem Marktbrunnen zeugt von Rottweils alten Verbindungen in die Schweiz (Foto: Stadt Rottweil).
Die Figur eines Schweizer Venner („Fähnrich“) auf dem Marktbrunnen zeugt von Rottweils alten Verbindungen in die Schweiz (Foto: Stadt Rottweil).


Im September 1519 leisteten Bürgermeister, Rat und alle männlichen Einwohner Rottweils den Schwur auf den im Frühjahr ausgehandelten Ewigen Bund, „darumb das diese fründtschafft einen guten anfang gewynn, ein besser mittel und das allerbest ennd“.
 
Seit 1463 war Rottweil zugewandter Ort zur Eidgenossenschaft. Das zunächst auf 15 Jahre befristete Bündnis war schon 1477 auf weitere 15 Jahre bestätigt worden. Unter Kaiser  Maximilian I. blieben die Beziehungen Rottweils zur Eidgenossenschaft von 1507 bis 1519 ohne vertragliche Regelung, jedoch überstand das Freundschaftsverhältnis zwischen den  Schweizern und der Reichsstadt auch diese schwierige Zeit. Maximilian I. hatte zu seinen Lebzeiten alles getan, die Rottweiler von diesem Bündnis abzubringen. Kaum war die Nachricht vom Tod Maximilians im Januar 1519 bekannt, nahmen die Rottweiler Fühlung mit ihren Schweizer Verbündeten auf und schon im März wurde in Zürich der Ewige Bund entworfen. Als  Vorbilder dienten der alte Schaffhauserbund von 1454 und der Bundesabschluss mit dem zugewandten Mühlhausen von 1515.
 
Wie prägend das Rottweiler Bündnis mit der Schweizer Eidgenossenschaft war, wie vielfältig sich die Beziehungen auswirkten, dieser Frage wird Cornelia Votteler in ihrer Führung nachgehen.

Treffpunkt zur Führung am Sonntag, 4. August, ist die Altertumshalle im Stadtmuseum. Kosten: 2 Euro zuzüglich Eintritt.



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