Stadtnachricht

Neue Grillstelle gibt Vorgeschmack auf Landesgartenschau

Stadt setzt Idee aus dem Jugendhearing um / weitere Jugendliche willkommen

Der neue Grillplatz gegenüber der Dreher’schen Mühle ist ein Resultat des Rottweiler Jugendhearings. Gemeinsam mit KiJu-Leiter Herbert Stemmler haben die Jugendlichen den Platz mit einem zünftigen Grillfestle eingeweiht (Foto: Stadt Rottweil).
Der neue Grillplatz gegenüber der Dreher’schen Mühle ist ein Resultat des Rottweiler Jugendhearings. Gemeinsam mit KiJu-Leiter Herbert Stemmler haben die Jugendlichen den Platz mit einem zünftigen Grillfestle eingeweiht (Foto: Stadt Rottweil).


Idyllisch am Neckar, gleich beim Wehr der Dreher‘schen Mühle, liegt der neue Grillplatz, den die zwölf Jugendlichen gemeinsam mit Kinder- und Jugendreferatsleiter Herbert Stemmler und Daniela Krause feierlich eingeweiht haben. Die Idee und den Gestaltungsvorschlag für einen Grillplatz am Neckar hat die Gruppe bereits beim ersten Hearing im Jahr 2017 vorgestellt. Konkreter wurde es dann, als die Gruppe für die Bewerbung der Stadt für die Landesgartenschau ebenfalls Vorschläge einreichte.
 
„Als dann im vergangenen Sommer das Gelände bei der Dreher’schen Mühle umgestaltet wurde, kam Kurt Faupel von der städtischen Abteilung Tiefbau auf uns zu und bot an, den Platz jetzt schon anzulegen“, erzählt Stemmler. Der kreisrunde, gekieste Platz ist eingefasst von großen flachen Steinblöcken, auf denen es sich bequem sitzen lässt, in der Mitte ist die Feuerstelle. In Anlehnung an die Mühle am Neckar sind auch zerbrochene Mühlsteine in den Platz mit eingearbeitet. Sehr einladend wurde auch der Zugang zum Neckar gestaltet. Terrassenförmig, ebenfalls mit großen flachen Steinblöcken angelegt, lädt der Uferbereich zum Verweilen ein.
 
Ab sofort steht der Grillplatz allen Interessierten zur Verfügung. Einen Grill müssen die Nutzer selbst mitbringen. Die Stadt möchte erst gar nicht Gefahr laufen, dass die Grillstelle mutwillig zerstört werden kann. Die Nutzung ist in der Zeit von 10 bis 22 Uhr erlaubt. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr, Eltern haften für ihre Kinder. Eine Tafel mit der Benutzerordnung wird in den nächsten Tagen noch aufgestellt.
 
Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die sich etwa einmal monatlich treffen, würden sich sehr über Verstärkung und neue Ideen zur Stadtentwicklung freuen. Das nächste Jugendhearing findet am 17. Oktober statt. „Die Jugendlichen haben die Möglichkeit sich in ganz unterschiedlichen Arbeitsgruppen einzubringen“, erklärt Herbert Stemmler. So gibt es nicht nur die Gruppe „Infrastruktur und Landesgartenschau“, sondern auch eine Gruppe, die sich mit „Bildung und Schule“ beschäftigt, eine Gruppe mit dem Thema „Freizeit und Kultur“ und eine Gruppe „Schülercafé“. Stemmler bedauert, dass das „Schülercafé“ derzeit ruht. „Aber wir hoffen, dass sich bald wieder Interessierte für das selbstverwaltete Angebot finden. Uns ist wichtig, dass es Schülerprojekte sind, bei denen die Jugendlichen auch selbst Verantwortung übernehmen“, so Stemmler.
 
Zudem laufen bereits die Planungen für die Aktion „Unsere Städte 2030“ im nächsten Jahr. Angelika Gessler von der Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V. ist hier mit den Jugendlichen federführend an der Planung. In den Osterferien ist eine internationale Jugendbegegnung in Rottweil geplant. Jugendliche aus den Rottweiler Partnerstädten Brugg, Imst, Hyères, L‘Aquila und aus Belarus (Minsk/Luninetz) werden erwartet.
 
Wer sich hier, oder bei einer der anderen Arbeitsgruppen noch einbringen möchte, der kann sich gerne mit Herbert Stemmler unter Telefon 0741/494-354 oder E-Mail herbert.stemmler@rottweil.de in Verbindung setzen. Gute Ideen und Themen für die Stadtentwicklung und die Stadt der Zukunft sind stets gefragt.


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