Stadtnachricht

Gedenken an Reichspogromnacht 1938

Veranstaltung im Konvikt in Zusammenarbeit mit Droste-Hülshoff-Gymnasium

Inschrift ehemalige Synagoge
An der ehemaligen Synagoge in der Kameralamtsgasse erinnert eine Tafel an die jüdische Geschichte des Hauses.

Was geschah in der Nacht vom 8. auf den 9. November 1938 im Deutschen Reich und in Rottweil? Nationalsozialisten stürmten überall Synagogen und steckten diese vielerorts in Brand. Auch in Rottweil zerstörten Angehörige von SA und SS die Einrichtung der Synagoge, schlugen die Fensterscheiben ein und schändeten Kultgegenstände. Begleitet waren die Aktionen von Misshandlungen und Verhaftungen.
 
Stadtrat Arved Sassnick wird als erster ehrenamtlicher Stellvertreter von Oberbürgermeister Ralf Broß die Gäste im Konvikt begrüßen. Danach wird Gisela Roming vom Verein Ehemalige Synagoge in die Thematik einführen. Eine Gruppe von Schülern und Lehrern des Droste-Hülshoff-Gymnasiums Rottweil wird sich in einer Aufführung mit dem Schicksal des jüdischen Ehepaars Sander auseinandersetzen. Der musikalische Rahmen wird ebenfalls durch das Droste-Hülshoff-Gymnasiums gestaltet.
 
Schließlich werden Yosyp Svobodin von der Israelitischen Kultusgemeinde Rottweil-Villingen-Schwennigen ein Kaddisch-Gebet und Pfarrerin Esther Kuhn-Luz ein christliches Friedensgebet vor der ehemaligen Synagoge in der Kameralamtsgasse sprechen.

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