Stadtnachricht

ENRW muss Strompreise anpassen und stellt auf Öko-Strom um


Grafik: ENRW
Grafik: ENRW


Die Anpassung der Strompreise tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Je nach Tarif konnte der regionale Energieversorger die Strompreise zwischen vier und sechs Jahre stabil halten. Da sich der Strompreis allerdings zu immer größeren Teilen aus Kosten zusammensetzt, die nicht von der ENRW beeinflussbar sind, muss die Preissteigerung nun an die Kunden weitergegeben werden. 

Noch beeinflussbar hingegen scheint der weltweite Klimawandel zu sein. Die ENRW selbst setzt deshalb schon lange ausschließlich auf regenerative Stromerzeugung: zum Beispiel aus Sonnenenergie und Wasser sowie auf eine klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung. Durch diese umweltschonende Stromerzeugung und Energieeffizienz-Dienstleistungen spart die ENRW
pro Jahr rund 12.000 Tonnen klimaschädliches CO2 ein. Doch die Produktionsmenge der regenerativen Stromerzeugung vor Ort reicht nicht aus, um den Bedarf der ENRW-Stromkunden zu decken.

Aus diesem Grund versorgt die ENRW ab 2020 automatisch alle Vertragskunden mit regenerativ erzeugtem Öko-Strom. Es handelt sich um 100 Prozent grünen Strom aus Wasserkraft, produziert in Ländern der Alpenregion und zertifiziert vom TÜV SÜD Erneuerbare Energien. Als „Vertragskunden“ bezeichnet der regionale Energieversorger alle Tarifkunden, die mit der ENRW einen Stromlieferungsvertrag – beispielsweise auf Basis der Tarife „Single“ oder „Family“ – abgeschlossen haben. 

Zurück zum Strompreis: Bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden beträgt der Anteil staatlicher Bestandteile beim Strom 49 Prozent. Diese gibt der Gesetzgeber in Form von Steuern, Abgaben und Umlagen vor. Hinzu kommen weitere durch behördliche Maßnahmen festgelegte Kostenbestandteile in Höhe von 23 Prozent. Neben diesen fixen Kostenblöcken von insgesamt 72 Prozent sind auch die Großhandelspreise für Strom deutlich angestiegen.

Im Gegensatz zu sogenannten „Stromdiscounter“ sichert die ENRW ihren Kunden ein seriöses Wirtschaften zu und lockt nicht mit fragwürdigen Billig-Angeboten. Die Mitarbeiter des regionalen Energieversorgers sind täglich in der Region unterwegs, um eine zuverlässige Versorgung und eine persönliche Beratung durch geschultes Personal zu garantieren. Als kommunales Unternehmen kommen die Gewinne direkt der Region wieder zu Gute. 

Die ENRW investiert seit Jahrzehnten vor Ort und bietet über 200 Arbeits- sowie sieben Ausbildungsplätze an. Zudem engagiert sich das Unternehmen mit Sponsoring oder Aktionen wie beispielsweise der „ENRW-Dorfputzete“ rund um Rottweil und Spaichingen. 2016 wurde ein Kundenbeirat eingerichtet, um noch besser auf die Belange der Kunden eingehen zu können. 

Weitere Infos zur Strompreisanpassung finden sich auf der Startseite der Unternehmens-Website www.enrw.de unter „NEWS“.

Die ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG versorgt in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar mehr als 40.000 Bürger mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Als mehrheitlich kommunales Unternehmen kommen die Gewinne den Bürgern in der Region zu Gute. Bei der Stromerzeugung setzt die ENRW ausschließlich auf regenerative Stromerzeugung und Kraftwärmekopplung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darüber hinaus auch noch um Bäder, Abwasser und Energieeffizienz.
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