Stadtnachricht

Erster Spatenstich DHG-Sanierung

Stadt investiert rund 14 Millionen Euro / Land fördert mit Zuschüssen


Auftakt zur DHG-Sanierung: Anwohnerin Maria Binder, Bürgermeister Dr. Christan Ruf, Elternvertreterin Elke Reichenbach, OB Ralf Broß, Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Schulleiter Stefan Maier, Fachbereichsleiter Schulen Bernd Pfaff, der ehemalige Schulleiter Paul Bauer, sowie Erik Fiss, Leiter der städtischen Abteilung Hochbau (Foto: Corinne Otto).

 
Zunächst werden erhaltenswerter Gebäudeteile saniert, die geplante Fertigstellung des Gebäudes B ist Anfang 2021 geplant. Gebäude A folgt im ersten Quartal 2022. Ein besonders maroder Teil wird durch einen Neubau ersetzt, der Ende 2023 fertig sein wird. Danach erfolgen die Abbrissarbeiten und die Gestaltung der Außenanlagen im Jahr 2024. Mit dem Teilneubau wird die Schule rund 5000 Quadratmeter Nutzfläche bieten.

Von den 14 Millionen Euro Baukosten übernimmt das Land rund 1,7 Millionen Euro im Rahmen des Schulbausanierungsprogramms. Diese Gelder sind bereits bewilligt. Die Stadt hat weitere 1,2 Millionen Euro für den Teilneubau beantragt.

In den Gebäudeteilen A und B werden künftig Klassenräume, ein Werkraum mit Selbstlernzentrum, das Rektorat, Lehrerzimmer und die Verwaltung untergebracht. Der Neubauteil enthält im Erdgeschoss eine multifunktionale und variabel aufteilbare Aula mit Foyer und zwei Musikräumen, die Küche der Schülermitverwaltung sowie weitere Klassen- und Arbeitsräume sowie den Oberstufenraum.

Bauliche Eckdaten:
  • Stahlbetonskelettbauweise mit Mauerwerkausfachungen, Stahlbetonrippendecken, Ziegeldächer, Holzfenster.
  • Sanierung: Aluminiumprofildächer, vorgehängte hinterlüftete Fassaden, Holz-Aluminiumfenster
  • Neubauteil: Massivbauweise, Klinkerfassade, Flachdach, Holz-Aluminiumfenster
  • Barrierefrei durch Aufzüge in Gebäude B und Neubauteil.
  • der Brandschutz ist nach Fertigstellung im Gesamtobjekt auf dem aktuellen Stand.
Das Schulgebäude wird einen Wärmeschutz gemäß dem KFW 55-Standard erhalten (Förderung Klimaschutz-Plus). Eine Photovoltaikanlage ist auf Gebäude A geplant. Die Beheizung erfolgt wie bisher über das Nahwärmenetz der ENRW. Durch die Errichtung des Teilneubaus und den Abbruch des Bauabschnitt III entsteht eine neue Aufteilung des Geländes mit umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten, die Planung läuft noch.


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