Stadtnachricht

Kindergärten und -krippen ab Dienstag für den Regelbetrieb geschlossen

Notbetreuung ist eingerichtet / Schließung betrifft alle Träger / Dauer hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab

„Über die teilweise Schließung der Kindertageseinrichtungen werden Eltern über ihre jeweilige Einrichtung informiert“, so Tamara Heim von der städtischen Kindergartenverwaltung. Die Schließung betrifft die Kindertagesstätten aller Träger im Stadtgebiet – also sowohl KiTas in städtischer Trägerschaft, wie auch die in Trägerschaft der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche und des Waldorfvereins.

„Wir bedauern diese Einschränkungen in unseren Kindertageseinrichtungen sehr, da wir um die schwierige Situation der Familien wissen. Soweit es rechtlich möglich war, ist es uns bislang immer gelungen, die Einrichtungen offenzuhalten“, so Bürgermeister Dr. Christian Ruf am Montag. „Wir sind uns auch darüber bewusst, dass die Kurzfristigkeit der jeweiligen Schließungen für die gesamte Kindergartenfamilie eine besondere Herausforderung darstellt“, so Dr. Ruf weiter. „Für das Verständnis von Kindern, Eltern, aber auch Erzieherinnen und Erziehern über die letzten Monate hinweg sind wir sehr dankbar. Es war uns deshalb ein Anliegen, die KiTas zumindest heute noch geöffnet zu lassen, damit wenigstens noch ein kleiner Spielraum für die Organisation der Eltern besteht.“

Im Hinblick auf die Gebühren hat der Rottweiler Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr entschieden, dass diese nur insofern erhoben werden, als dass das Kind die Betreuung auch tatsächlich im Rahmen der Notbetreuung in Anspruch nimmt. Steht einem Kind die Notbetreuung nicht offen, ist es von der Gebühr befreit. Soweit in diesem Fall bereits Beiträge für den Monat April 2021 vollständig entrichtet wurden, werden diese entweder anteilig erstattet oder auf weitere Zahlungen angerechnet.

Wie lange der Regelbetrieb ausgesetzt sein wird, kann zum heutigen Tag nicht gesagt werden, sondern ist stark von den Entwicklungen der Pandemie und den Inzidenzzahlen abhängig. Der Regelbetrieb soll ausweislich der bisherigen Planungen des Kultusministeriums dann wieder starten können, wenn das Gesundheitsamt amtlich festgestellt hat, dass die Inzidenz von 200 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Diese Feststellung muss vom Gesundheitsamt amtlich bekanntgemacht werden und tritt dann am übernächsten Tag nach der Bekanntmachung in Kraft.


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