Stadtnachricht

Freibad Rottweil öffnet am 8. Juni


Schwimmerbecken mit Sprunganlage im Rottweiler Freibad.Schwimmerbecken mit Sprunganlage im Rottweiler Freibad.

In den vergangenen Wochen hat das Team um Bäderleiter Steven Ulrich das Hygiene- und Sicherheitskonzept für das Freibad Rottweil überarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Oberste Priorität haben nach wie vor die Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen und die Sicherheit der Badegäste sowie des Personals.

Zutritt nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene
Wer ins Freibad möchte, muss laut aktueller Fassung der Corona-Verordnung für Bäder entweder eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus vorweisen können, einen negativen Schnelltest einer offiziellen Stelle vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder einen Nachweis über eine Genesung einer Covid-19-Erkrankung, die nicht länger als sechs Monate zurückliegt, erbringen. Die entsprechenden Nachweise sind dem Personal an der Kasse oder dem Sicherheitsdienst unaufgefordert vorzuzeigen.

Zeitgleich dürfen sich – dank der weitläufigen Liegewiesen – maximal 1.600 Badegäste im Freibad aufhalten. Für die einzelnen Becken gelten wie im vergangenen Jahr Obergrenzen hinsichtlich der Personenzahl. So dürfen im Schwimmerbereich gleichzeitig maximal 60 Schwimmer ihre Bahnen ziehen, welche in einer Einbahnstraße und mit ausreichend Abstand geleitet werden. Im Nichtschwimmerbecken sind maximal 237 Personen erlaubt.

Darüber hinaus gelten auf dem gesamten Freibadgelände die allgemeinen Abstands- und Hygienevorschriften sowie eine Maskenpflicht in den WC-Anlagen und im Wartebereich des Kiosks. Deren Einhaltung kontrollieren das Bäderpersonal und ein Sicherheitsdienst. Kinder unter zehn Jahren haben nur in Begleitung eines Erwachsenen Zugang zum Freibad.

Registrierung über Luca-App
Beim Zutritt ins Bad müssen alle Badegäste zwingend ihre Kontaktdaten hinterlegen. Dies erfolgt in diesem Jahr ausschließlich digital über die Luca-App. Der von der App erzeugte QR-Code wird vom Kassenpersonal gescannt. Alternativ kann der personalisierte QR-Code einmalig zuhause ausgedruckt werden und immer wieder zum Badbesuch mitgebracht werden.

Der Zugang zum Freibad kann ausschließlich über die Handkasse erfolgen, da sich nur so eine Kontrolle und Registrierung der Kontaktdaten über die Luca-App ermöglichen lässt. Die Bäderleitung bittet alle Gäste um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme, sollte es durch die aufwendige Registrierung am Eingang zu Verzögerungen kommen.

Konstante Eintrittspreise seit 2015
In der aktuellen Badesaison werden lediglich Einzelkarten verkauft. Bereits angefangene Zehnerkarten aus dem Vorjahr dürfen abgebadet werden. „Erfreulicherweise können wir die Eintrittspreise auch in diesem Jahr für unsere Badegäste konstant halten“, betont Ulrich, der treue Badegäste mit einer Bonuskarte belohnen wird. Nach zehn Besuchen erhalten sie den elften Eintritt gratis.

Um die Sicherheit müssen sich die Badegäste trotz Einschränkungen nicht sorgen. In medizinischen Notfällen sind Erste Hilfe und Wasserrettungseinsätze durch die Schwimmmeister wie gewohnt gewährleistet, die im Falle einer Wiederbelebung eine Beatmung mit Beatmungsbeutel und FFP2-Masken durchführen.

Duschen, Einzelumkleidekabinen und Föhne nutzbarDuschen und Einzelumkleiden dürfen unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern genutzt werden. „Dennoch empfehlen wir, bei Ankunft im Bad die Badekleidung bereits unter der Alltagskleidung zu tragen“, rät Ulrich. Auch die fest installierten Föhne stehen den Gästen in einem Abstand von 1,5 Metern zur Verfügung. Um die regelmäßige Reinigung und Desinfektion aller Anlagen kümmert sich das Personal.

Bei gutem Wetter können die Badegäste Speisen und Getränke am Kiosk erwerben und auf der Sonnenterrasse verzehren. Gesperrt bleiben muss hingegen der Basketballplatz, da sportliche Aktivitäten mit Körperkontakt zu anderen Personen nicht gestattet sind.

Aktuelle Informationen online abrufbar
Auf der Homepage des Freibads unter www.aquasol-rottweil.de/freibad finden sich die geänderte Haus- und Badeordnung sowie weitere Informationen zum eingeschränkten Badebetrieb unter Pandemiebedingungen. Die Informationen können auch an der Kasse eingesehen werden.

Wer sich vor dem Freibadbesuch informieren möchte, wie viel im Bad los ist, kann ebenfalls online nachschauen. Auf der Webseite werden die aktuelle Besucherzahl sowie Aufnahmen vom Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken mittels Webcam angezeigt. „Besonders an warmen Tagen empfiehlt es sich, vorab einen Blick auf unsere Homepage zu werfen, um zu schauen, wie die Auslastung im Freibad ist“, erklärt Ulrich.

aquasol bleibt geschlossen
Das Sole- und Freizeitbad aquasol bleibt vorerst geschlossen aufgrund von langfristig geplanten Bauarbeiten, wie beispielsweise die Erneuerung der 130 Meter langen Röhrenrutsche. Zudem erfordern die strengen Hygieneauflagen im Freibad einen erhöhten Personalbedarf. Im Innenbecken des aquasol werden vermehrt Schwimmkurse durchgeführt, um die wichtige Schwimmausbildung nachzuholen. Durch die lange Schließzeit im vergangenen Jahr stehen bereits mehr als hundert Kinder auf den Wartelisten. Auch medizinisch notwendige Behandlungen der Therapieabteilungen werden vorerst weiter im Innenbecken stattfinden.

Der Bäderleiter und sein Team freuen sich, „nun endlich in die Freibadsaison 2021 starten zu dürfen.“ Sie wünschen sich, „dass das schöne Wetter in den kommenden Wochen anhält und wir alle eine unfallfreie Badesaison 2021 erleben dürfen.“

Das Unternehmen
Die ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG versorgt in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar mehr als 40.000 Bürger mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Als mehrheitlich kommunales Unternehmen kommen die Gewinne den Bürgern in der Region zu Gute.

Bei der Stromerzeugung setzt die ENRW rein auf regenerative Stromerzeugung und Kraftwärmekopplung. Seine Vertragskunden beliefert der regionale Energieversorger ausschließlich mit Öko-Strom. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darüber hinaus auch noch um Bäder, Abwasser und Energieeffizienz.


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