Stadtnachricht

„Bufdi“ Heiko Huß: Wartezeit bis zum Studium sinnvoll überbrückt

Bundesfreiwilligendienst im Kinder- und Jugendreferat / Stelle ab September wieder frei

„Bufdi“ Heiko Huß: Wartezeit bis zum Studium sinnvoll überbrücktEinfach der Hammer – Heiko Huß erlebte ein ganz besonders Jahr als „Bufdi“ beim städtischen Kinder- und Jugendreferat. Jetzt wird ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin ab September gesucht. Zum Aufgabenfeld gehört unter anderem der Jugendreff „Kapu“ im Kapuziner, wo auch unser Bild mit dem Sandsack entstanden ist (Foto: Stadt Rottweil).

Du machst einen Bundesfreiwilligendienst (BFD), wie bist Du auf das KiJu gestoßen?

Ich kam über die Website des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFZA) auf das KiJu. Ich habe zur Überbrückung einer Wartezeit bis zum Studium nach einer sinnvollen Beschäftigung im sozial-kulturellen Bereich gesucht.

Was sind Deine Hauptaufgaben beim KiJu?

Ein großer Teil meiner Hauptaufgaben beziehen sich auf die Kinder- und Jugendangebote im Jugendtreff „Kapu“ im Kapuziner-Mehrgenerationenhaus und im Treff am Hegneberg, dem Kindertreff am Omsdorfer Hang und in den Ferien an verschiedenen Orten im Freien. Es ist immer spannend zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen das Geplante annehmen und ob es gut ankommt, was man die letzten Tage oder Wochen vorbereitet hat.

Was nimmst Du aus Deiner Zeit im KiJu mit?

Ich habe während meiner Zeit im KiJu gelernt organisiert und flexibel zu bleiben – sowohl bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, als auch mit meinen Kollegen. Man braucht einen Tagesplan, muss aber auch auf Unvorhergesehenes eingehen können und Verantwortung übernehmen. Für mich persönlich nehme ich mit, weiterhin offen gegenüber Neuem zu bleiben und Menschen gegenüber Geduld und Verständnisbereitschaft zu zeigen.

Dein Bundesfreiwilligendienst fiel wegen der Corona-Pandemie in eine besonders schwierige Zeit. Wie hat sich das auf Deine Arbeit im KiJu ausgewirkt?

In Zeiten des Lockdowns, in denen die Jugendarbeit aussetzen musste, habe ich vermehrt die Büroarbeit kennengelernt und dort beispielsweise Selbstbeschäftigungs- und Kreativangebote für den Kindertreff gestaltet.

Und was waren Deine ganz persönlichen Highlights?

Meine Highlights in den vergangenen neun Monaten waren zum einen die vom KiJu organisierte digitale Jugendkonferenz zur Landtagswahl, in der sich die Kandidierenden für den Landkreis Rottweil per Videokonferenz mit Fragen von Jugendlichen auseinandersetzten. Zum anderen die Kooperationen mit dem Stadtteilbüro am Omsdorfer Hang, in denen wir an Weihnachten und Ostern Schokolade mit Grußkarten verteilt haben und wir oft von den freudig überraschten Anwohnern in nette Gespräche verwickelt wurden.


Wer Interesse an einem Bundesfreiwilligendienst im KiJu ab September 2021 hat, kann sich gerne bei Herbert Stemmler melden, Telefon 0741/494-354 oder per E-Mail an KiJu@rottweil.de. Weitere Infos unter www.bundesfreiwilligendienst.de und www.kijuversum.de.


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