Stadtnachricht

Stadt bereitet sich auf Strom-Blackout vor

Notfalltreffpunkte im gesamten Stadtgebiet für Worst-Case-Szenario festgelegt

„Es geht hier um einen sehr unwahrscheinlichen, aber eben nicht auszuschließenden Ernstfall. Ein Worst-Case-Szenario, das hoffentlich nie eintreten wird“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf. Der Krisenstab Energie der Stadt Rottweil hat sich angesichts der gegenwärtigen Weltlage dennoch mit dem Szenario eines Blackouts befasst. Darunter versteht man einen über mehrere Tage andauernden lokalen oder großflächigen Stromausfall mit all seinen Begleiterscheinungen. Dann ist zum Beispiel davon auszugehen, dass die üblichen Kommunikationswege über Hörfunkfunk, Fernsehen und das Internet lahmgelegt sind und auch Telefonieren sowohl über das Festnetz als auch über das Mobilfunknetz nicht mehr möglich ist.
Angesichts eines solchen Szenarios gilt es, Anlaufstellen anzubieten, damit sich die Menschen informieren und Hilfe anfordern können. „In den Notfalltreffpunkten könnte laut Landesempfehlung beispielsweise die Leistung von Erster Hilfe, das Absetzen von Notfallmeldungen und eine Mindestversorgung mit Trinkwasser stattfinden“, so Stadtbrandmeister Frank Müller.
Folgende Anlaufstellen hat der Krisenstab für die Kernstadt, die Altstadt und Bühlingen festgelegt:

    •    Stadthalle
    •    Schülermensa auf dem Schulcampus
    •    Turnhalle Altstadt
    •    Turnhalle Bühlingen

In Absprache mit den Ortsvorstehern gelten in den Ortsteilen folgende Anlaufstelle:

    •    Bürgerhaus Feckenhausen
    •    Mehrzweckhalle Göllsdorf
    •    Turn- und Festhalle Hausen
    •    Karl-Stimmler-Halle Neufra
    •    Turn- und Festhalle Zepfenhan

www.notfalltreffpunkt-bw.de (Webseite des Innenministeriums, derzeit noch im Aufbau).