Schule und Bildungsstätte

Maximilian-Kolbe-Schule Rottweil

Katholische Freie Grund- und Werkrealschule, Realschule und Tagesheim
Bollerhofstraße 14
78628 Rottweil
Stadtteil: Hausen

Schulleitung:
Frau Brenner
0741 942555-0
0741 942555-29
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Hausmeister:

Herr Berner

Beschreibung:

Die Maximilian-Kolbe-Schule ist von ihren Anfängen her als Grund- und Hauptschule konzipiert. Seit dem Schuljahr 1987/88 wird in allen Klassenstufen nach dem "Marchtaler Plan" unterrichtet. Bestimmende Elemente dieses Planes sind die "Freie Stillarbeit", der "Morgenkreis" und der "Vernetzte Unterricht". Als weitere Elemente kommen noch der traditionelle "Fachunterricht" wesentlich in den Fächern Technik, Hauswirtschaft, Sport, Mathematik und Englisch und das "Tagesheim" mit seinen vielfältigen Betreuungsangeboten dazu.

Ausgehend vom christlichen Menschenbild, das die Ganzheitlichkeit des Menschen im Blickpunkt hat, überschreiten wir im "Vernetzten Unterricht" die herkömmliche Trennung der Stoffe nach Fächern. Im "Vernetzten Unterricht" werden die Inhalte so dargestellt, dass die relevanten Aspekte fächerübergreifend zum Tragen kommen und zu einer ganzheitlichen Größe vernetzt werden. Jeder Themeneinheit liegt ein didaktisches Basisfach zu Grunde, das die Vernetzung strukturiert.

Der "Morgenkreis" eröffnet die Schulwoche und kennzeichnet den Wochenanfang als neu geschenkte Gabe und Aufgabe. Anschauen und sich besinnen, hören und sehen lernen, vernehmen können und still werden sind dabei wichtige Erfahrungen für die Schüler.

Die "Freie Stillarbeit" ist eine Form schulischen Arbeitens, welche die Individualität des Kindes in die Mitte des pädagogischen Bemühens stellt. Das Kind darf sinnvoll ausgewählte Materialien in relativer Freiheit bearbeiten und wird so in seiner Persönlichkeitsbildung gefördert.

Einen weiteren Schwerpunkt im pädagogischen Bemühen der Schule nimmt die Förderung der Schüler in allen musischen Bereichen ein.

Bildungswege:


Seit dem Schuljahr 2010/11 bereiten sich alle Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule in sechs Schuljahren auf die Werkrealschulprüfung vor. Die Werkrealschule schließt mit dem mittleren Bildungsabschluss ab.
Die Besonderheit dieses Zugangs zum mittleren Bildungsabschluss liegt in der deutlichen Gewichtung der Fächer Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre/Informatik, die als weitere Kernfächer neben Mathematik, Deutsch und Englisch gelten.

Der mittlere Bildungsabschluss der Werkrealschule ermöglicht den Schülern den Zugang zur Berufsausbildung in Handwerk, Industrie, Handel und Verwaltung oder zum Berufskolleg. In besonderen Fällen ist auch der Übergang in die beruflichen Gymnasien möglich.

Die Jugendberufshilfe unterstützt und begleitet die Schüler schon früh auf ihrem Weg in die Berufsausbildung.
Mit dem Schuljahr 2008/09 erweiterte die Maximilian-Kolbe-Schule ihr schulisches Angebot durch die Einführung einer Ganztagesrealschule.
Dieser Zug wird nach dem Marchtaler Plan für Realschulen, als Ganztagesschule und mit Technik und "Mensch und Umwelt" als Profilschwerpunkte (kein Französisch) geführt. Gleichzeitig steht dieses zunächst einzügige Angebot  in enger Verzahnung mit der Werkrealschule.
Bestimmende Elemente des Marchtaler Plans für Realschulen sind der Morgenkreis, die Freie Stillarbeit, der Vernetzte Unterricht, ergänzt durch den Vernetzten Unterricht Naturwissenschaften und den traditionellen Fachunterricht.

Tagesheim an der Maximilian-Kolbe-Schule

Mittagessen

Ab der 3. Klasse haben alle Schüler mindestens einmal, ab der 5. Klasse zweimal iin der Woche Nachmittagsunterricht. Die Kinder und Jugendlichen essen im Klassenverband zu Mittag. In der Regel werden sie dabei vom Klassenlehrer begleitet. Die täglich etwa 200 Essen werden in der schuleigenen Küche frisch zubereitet. Neben dem Tagesgericht gibt es eine Alternative für Vegetarier sowei ein reichhaltiges Salatbüffet zur freien Auswahl.

Mittagsfreizeit

Im  Anschluss an das Mittagessen können die Schüler in der gut einstündigen Mittagsfreizeit verschiedenen Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Tagesheimbetreuerinnen sind für die Kinder Ansprechpersonen im Spielzimmer, im Ruheraum oder in der Turnhalle. Sie basteln mit ihnen im Werkraum oder organisieren Gruppenspiele, Spaziergänge und Turniere. Darüber hinaus können sich die Kinder und Jugendlichen im weitläufigen Schulgelände frei bewegen oder sich an der Spielausgabe aller ARten von Spielen ausleihen

Verlässliche Grundschule im Spielzimmer

Das Spielzimmer bietet den Grundschülern die Möglichkeit, nach dem Unterricht über drei Schulstunden bis 13.40 Uhr betreut zu werden. Die Kinder können malen, kleine Bastelarbeiten durchführen, mit Lego und Bauklötzen spielen oder sich einfach nur mit ihren Freunden unterhalten. Ab 12.10 Uhr gehen die Schüler mir der Betreuerin in einer kleinen Gruppe Mittagessen.

Hausaufgabenbetreuung (Montag - Donnerstag)

Schüler ab der 3. Klasse werden im Anschluss an die Mittagsfreizeit während zwei Schulstunden bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben betreut. Pädagogische Fachkräfte, und ehrenamtlich tätige Eltern und Lehrer unterstützen die Schüler dabei. Bei gravierenden Schulschwächen kann die Hausaufgabenbetreuung eine intensive Einzelnachhilfe jedoch nicht ersetzen.

Hort an der Maximilian-Kolbe-Schule


Der Hort an der Maximilian-Kolbe-Schule bietet eine freiwillige Nachmittagsbetreuung für Schüler(innen) an. Das Angebot richtet sich vorwiegend an Kinder alleinerziehender oder berufstätiger Eltern.

Pädagogische Zielsetzung:

Im Hort sollen die Kinder Beheimatung und Orientierung finden. Im Rahmen der erzieherischen Aufgaben geht es um die Entfaltung der Persönlichkeit des einzelnen Kindes sowie auch um die Entwicklung der Gruppe insgesamt.

Gruppenbewusstsein:

Es soll ein Gruppenbewusstsein entstehen, so dass sich die Kinder aufgehoben fühlen, Gemeinschaft erleben, Beziehungen und Freundschaften aufbauen können. Eine Atmosphäre des Vertrauens soll in der Beziehung der Kinder untereinander und zu den BetreuerInnen wachsen. Jedes Kind soll im Verlauf der Entwicklung seinen Platz in der Gruppe finden können, d.h. sich einordnen, die jeweils eigene Rolle finden und die eigenen Stärken und Begabungen einbringen können. Regeln und Gruppennormen, die sowohl den Ablauf in der Gruppe betreffen wie auch das Verhalten des Einzelnen, sollen von Kindern verstanden und eingehalten werden. Für die Kinder ist dies oft ein längerer Lernprozess. Deshalb ist das konsequente erzieherische Einwirken in besonderem Maß gefordert, um die Regelungen zu vermitteln sowie deren Einhaltung durch die Kinder einzufordern.

Soziales Lernen:

Dem Lernen im Bereich des Sozialverhaltens kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Kinder sollen einen guten zwischenmenschlichen Umgangsstil lernen wie z.B. Hilfsbereitschaft, Fairness, Rücksichtnahme, Toleranz, Einbringen, aber auch Zurückstellen eigener Bedürfnisse. Insbesondere geht es auch darum, angemessene Formen der Konfliktlösung zu lernen.

Freizeitgestaltung:

Die Kinder können durch gezielte Angebote sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung kennen lernen und nutzen. Sie können dabei Kreativität entwickeln, ihre Phantasie und Erfindungsgabe weiten, Neues erproben, Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern. Bei Spiel und Sport sowie beim Werken und Gestalten können sie so Freude und Begeisterung erleben, durch Erfolgserlebnisse ihr Selbstbewusstsein stärken und eigene Interessen und Neigungen entwickeln. Möglichkeiten, damit die Kinder ihrem Bedürfnis nach Bewegung nachkommen, sind ebenso wichtig wie auch die freie Zeit mit individuellen Rückzugsmöglichkeiten. Der Freizeitbereich stellt somit einen Ausgleich zum Unterrichtsbereich dar.

Hausaufgabenbetreuung:

In einem bestimmten zeitlichen Rahmen und unter Beachtung von Regeln sollen die Hausaufbaben erledigt werden. Die Kinder sollen lernen, diese zunehmend selbstständig, ordentlich, möglichst vollständig und konzentriert zu erledigen. Hierbei geben die BetreuerInnen Hilfestellung und nehmen bei Bedarf auch Kontakt zum Klassenlehrer auf. Je nach Situation werden die Hausaufgaben noch zu hause vervollständigt, da dieser Bereich nicht Schwerpunkt der Hortarbeit ist. Der zeitliche Rahmen beträgt 30 bis 75 Minuten. Bei ernsten schulischen Problemen eines Kindes kann die Hausaufgabenbetreuung im Hort die gezielte individuelle Förderung eines Kindes (Nachhilfe) nicht ersetzen.

Religiöse Erziehung:

Im Bereich der religiösen Erziehung wird sehr vieles im Unterrichtsbereich, in der Klasse und im Schulleben allgemein vermittelt. Von daher ist die religiöse Erziehung in der Hortgruppe nicht als eine "Lernveranstaltung" zu sehen, sondern als ein Prozess gemeinsamen Handelns, in dem die Lebensgeschichte, das Selbst- und Weltverständnis von Kindern und Erwachsenen ebenso zum Zuge kommen, wie die Symbole und Inhalte der christlichen Religion. Die Kinder sollen einen kind- und altersgerechten Glauben kennen lernen und im täglichen Leben und Handeln umsetzen.

Elternarbeit:

Für den gesamten Bildungs- und Erziehungsprozess im Hort ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Eltern mit den MitarbeiterInnen im Hort unerlässlich. Die Teilnahme an Elternabenden, regelmäßigen Elterngesprächen sowie an gemeinsamen Eltern-Kind-Aktivitäten wird im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder als selbstverständlich angesehen.
Träger
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Träger
Stiftung katholische freie Schule der Diözese Rottenburg - Stuttgart + Freies katholisches Schulwerk Rottweil e.V.
Sekretariat
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Sekretariat
Frau Pfaff

  • Stadt Rottweil
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